Zwischen gruseliger Geschichte und malerischer Musik: ein Ausflug nach Hamburg 
Foto: privat

Zwischen gruseliger Geschichte und malerischer Musik: ein Ausflug nach Hamburg 

Neugierige Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 haben am Dienstag, 16.12.2025 einen gemeinsamen Tag in Hamburg verbracht, um dort theoretische Inhalte des Musikunterrichts in der Realität zu erleben: ein Besuch des Musicals „Der König der Löwen“. Für einen Dezembertag hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter. Hamburg zeigte sich von seiner allerschönsten Seite.

Lia aus der 10c fasst den ersten Teil des Tages wie folgt zusammen: „Wir sind um 10 Uhr losgefahren und kamen um kurz vor 12 Uhr in Hamburg an. Als Erstes haben wir die Elbphilharmonie gesehen. Danach hatten wir eine Pause von anderthalb Stunden, in der wir etwas essen konnten und Zeit hatten, Hamburg zu erkunden.“

Fast alle Schülerinnen und Schüler haben sich auch für einen Besuch des Hamburg Dungeon angemeldet, um weitere kulturelle Highlights der Stadt besser kennenzulernen. „Entdecken Sie die dunkle Geschichte Hamburgs“ sorgte schon für aufgeregte Stimmung am Eingang ins Hamburg Dungeon und ließ die Spannung steigen. Dass die Schülerinnen und Schüler allerdings so hautnah Teil der Geschichte werden würden, war ihnen vorher nicht bewusst. Der Lautstärkepegel erhöhte sich im Sekundentakt (34 kreischende Mädchen und Jungen sind enorm laut!!), während die interaktive Inszenierung ihren Lauf nahm. Besonders unterhaltsam war es, die Folterinstrumente im (beinahe) Einsatz an einem Klassenkameraden zu sehen. „Dort gab es viele gruselige, aber auch lustige Momente, zum Beispiel an der Anklagebank (Anmerkung: Lia wurde selbst angeklagt.) Aber es war auch sehr gruselig, als eine Frau plötzlich aus einem Käfig geflohen ist und ständig das Licht ausging und man nicht wusste, wo sie ist. Am Ende gab es noch einen Freefall Tower, der für viele ebenfalls sehr aufregend war.“

Nach einem kurzen Moment Erholung von dieser Erfahrung ging es dann schon auf die Landungsbrücken, um das Bootshuttle zum Musical zu nehmen. Als die ersten Töne des Eröffnungsliedes erklangen und die Darsteller durch die Zuschauerränge zur Bühne liefen, sah man in viele strahlende, gespannte Gesichter.

Eine weitere Schülerstimme fasst den Tag wie folgt zusammen: „Ich fand den Tag heute echt sehr schön. Auch wenn ich beim Dungeon echt Angst hatte, war das Musical so mega schön. Ich saß durchgehend mit einem fetten Lächeln auf dem Stuhl und habe die Musik und das Drumherum genossen.“ 

Der Tag war lang und anstrengend, die Nacht war kurz. Aber es hat sich gelohnt. Es war ein sehr schöner und gelungener Tag.

(Beitrag von K. Krüger)

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